Kommando Bristen

Kdo Bristen

 

Kommandant Vizekommandant
Walter Epp Peter Jauch
Schattigmattstrasse 1 Schattigmattstrasse 32
6475 Bristen 6475 Bristen
   

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079 650 78 59  
  
 

Die Feuerwehr Bristen

Autonom und im Einsatz auf sich allein gestellt

Als abgeschlossenes Bergdorf kommen die Bristner immer wieder in die Lage, Einsätze auf sich allein gestellt leisten zu müssen. Unter Umständen sogar über Tage.

Im Jahr 1938 stellte man als Feuerwehrlokal eine Baracke auf. Vorher wurde das Feuerwehrmaterial im Pfarrhaus deponiert. Stolz war die Feuerwehr Bristen, als im Oktober 1979 das neu erstellte Spritzenhaus im Dorf, und am 6. Juni 1998 das Feuerwehrlokal Reussgrund eingeweiht werden durfte. Die Feuerwehr steht unter dem Kommando von Pius Jauch und Walter Epp. Heute besteht die Feuerwehr Bristen aus 62 Mann.

Ernstfall-Einsätze

Die Feuerwehr Bristen hatte zahlreiche grössere Ernsteinsätze. Bereits 1931 wurde man beim Brand des Restaurants Schäfli in Intschi und 1932 beim Waldbrand auf Arni zu Hilfe gerufen. Weitere grössere Einsätze waren der Hausbrand vom Biel 1948, der Hausbrand in der Hausmatte 1974, Haus- und Stallbrand im Friedlig 1976, der Stallbrand Tiefenlingen 1982. 1998 galt es den Hausbrand Waldiberg zu bekämpfen. Im Jahr 2012 war die Feuerwehr durch den Brand eines Holzschopfs in der abgelegenen Herrenlimi gefordert.

Waldbrände mussten im Fruttwald und Frentschenberg 1960, 1974, 1985 und der grösste 1989 bekämpft werden. Bei diesem Waldbrand hatte die Feuerwehr Bristen 4 Motorspritzen, 2300m Transportleitung und 500m Löschleitung in Betrieb.

Ein schwieriger Einsatz war sicher der Lawinenniedergang im Februar 1999 und der Erdrutsch auf Golzern, ebenfals 1999 wo jedes Mal ein Todesopfer zu beklagen war.

Einen Grosseinsatz im Winter hatte die Feuerwehr im Feb. 1953 beim Lawinenniedergang Breitlaui / Ribital. Im Vorderdorf wurden 2 Ställe zerstört, 4 Wohnhäuser und das eigene Spritzenhaus stark beschädigt.

Auch bei Elementarereignissen war die Feuerwehr im Einsatz. Im Aug. 1957 wurde die Etzliwasserfassung total zersört und es gab ein Todesopfer zu beklagen. Die Suche nach dem Verunglückten dauerte 12 Tage und wurde von Feuerwehren Amsteg, Silenen und Erstfeld unterstützt. Weitere Wasserkatastrophen erlebte man 1977, 1987, 2000 und gleich 3 mal musste man 2001 bei Hochwasser ausrücken.Eine der schwersten Hochwasserkatastrophen in der neueren Zeit fand im August 2005 statt.

Weitere Einsätze hatte die Feuerwehr 1983 Flüheligness, Windsturm im Feb. 1990 und Bergsturz Bristenstrasse 1995.

Link zur politischen Gemeinde

Webseite http://www.silenen.ch/